Ein Grabstein ist ein bedeutender Teil des Gedenkens. Er bewahrt die Erinnerung an einen geliebten Menschen und steht über viele Jahre im Freien. Damit er seine Ruhe, Würde und Schönheit langfristig behält, benötigt Naturstein eine sachgerechte Pflege und gelegentliche professionelle Unterstützung.
Als Steinmetzbetrieb mit langjähriger Erfahrung wissen wir, wie unterschiedlich Wetter, Umgebung und biologische Einflüsse auf Naturstein wirken – und welche Maßnahmen helfen, den Grabstein dauerhaft zu schützen.
- Typische Verunreinigungen
- Unsere Empfehlungen zur Reinigung
- Unterschiedliche Natursteine erfordern unterschiedliche Pflege
- Orientierungshilfe zur Pflege nach Steinart
- Professionelle Pflege durch Franke Naturstein
- Fazit
- FAQ zu Grabsteinpflege
Typische Verunreinigungen auf Grabsteinen
Naturstein reagiert auf seine Umgebung. Feuchtigkeit, Pflanzenbewuchs, Schmutz oder Emissionen können Spuren hinterlassen. Im Folgenden zeigen wir die häufigsten Veränderungen und wie sie entstehen.
Moose und Grünbelag
Moose entwickeln sich vor allem an schattigen, feuchten Standorten. Sie setzen sich gerne auf rauen Oberflächen fest und bilden einen grünlichen Belag. Mit der Zeit greifen sie die Steinoberfläche an und sollten regelmäßig schonend entfernt werden.
Flechten und Pilze
Flechten dringen tiefer in die Poren ein und bilden weißliche, gelbliche oder bräunliche Flecken. Sie wachsen langsam, sind aber hartnäckig. Eine unsachgemäße Entfernung kann den Naturstein beschädigen.
Bräunliche Flecken, Rost, Rußablagerungen
Bräunliche Verfärbungen entstehen häufig durch eisenhaltiges Wasser, metallische Gegenstände oder Flugrost. Ruß kann sich besonders in urbanen Gebieten ablagern und ist ohne passende Mittel schwer zu lösen.
Baumharz
Herabtropfendes Harz kann sich verhärten und tief in kleine Vertiefungen eindringen. Es lässt sich oft nur warm oder im gefrorenen Zustand vorsichtig entfernen. Die richtige Methode hängt vom jeweiligen Stein ab.
Vogelkot und tierische Rückstände
Ablagerungen durch Vögel oder kleine Tiere enthalten Säuren, die empfindliche Oberflächen angreifen können. Eine zeitnahe, sanfte Reinigung verhindert dauerhafte Schäden.

Unsere Empfehlungen zur Reinigung
Regelmäßige Pflege
Wir empfehlen eine gründliche Reinigung etwa einmal im Jahr, vorzugsweise im Frühjahr. Bei starkem Bewuchs oder ungünstigen Standortbedingungen können häufigere Reinigungen ratsam sein.
Was Sie vermeiden sollten
Ein Grabstein kann grundsätzlich auch selbst gereinigt werden. Dennoch kommt es hier oft zu Fehlern, die langfristige Schäden verursachen. Dazu gehören:
- aggressive oder säurehaltige Reinigungsmittel
- chlorhaltige Produkte
- Hochdruckreiniger
- Drahtbürsten
- ungeeignete Hausmittel
Diese Mittel können die Oberfläche aufrauen, Verfärbungen begünstigen oder die Struktur des Natursteins dauerhaft verändern. Bei Zweifeln oder starken Verschmutzungen raten wir zur professionellen Reinigung.


Unterschiedliche Natursteine erfordern unterschiedliche Pflege
Natursteine reagieren verschieden auf Feuchtigkeit, Verschmutzung und Reinigungsmittel. Die passende Methode richtet sich daher immer nach der jeweiligen Steinart.
Granit
Granit gilt als widerstandsfähig. Oft genügt warmes Wasser und eine weiche Bürste. Polierte Oberflächen sollten niemals mit chemischen Mitteln behandelt werden. Bei hartnäckigen Verschmutzungen beraten wir gerne zu geeigneten Spezialreinigern.
Marmor und Kalkstein
Diese Steine sind besonders empfindlich gegenüber Säuren und vielen Reinigungsmitteln. Wir empfehlen eine Reinigung mit Wasser und enzymhaltigen Reinigern (wie bei uns angeboten). Bei Bedarf sollte die Pflege durch Fachleute erfolgen, um Schäden in der Oberfläche zu vermeiden.
Sandstein
Sandstein ist porös und dadurch anfällig für Moose, Flechten und Schmutz. Für die Reinigung eignen sich speziell abgestimmte Mittel. Von einer Imprägnierung raten wir meist ab, da sie die natürliche Atmungsaktivität des Steins beeinträchtigen und Schäden verursachen könnte.
Orientierungshilfe zur Pflege nach Steinart
Marmor - sehr empfindlich
Nur mit Wasser und gewissen enzymhaltigen Mitteln reinigen. Bei stärkeren Verschmutzungen professionelle Pflege wählen.
Kalkstein - ähnlich empfindlich wie Marmor
Säuren unbedingt vermeiden. Schonende manuelle Reinigung.
Sandstein - offenporig und sensibel
Spezialreiniger erforderlich. Imprägnierungen nur nach fachlicher Einschätzung.
Professionelle Pflege durch Franke Naturstein
Viele Angehörige wünschen sich Sicherheit bei der Pflege des Grabsteins – gerade bei älteren Steinen oder empfindlichen Materialien. Als Steinmetzbetrieb unterstützen wir Sie mit einer Fachreinigung, die auf den jeweiligen Naturstein abgestimmt ist.
Wir verwenden ausschließlich geeignete Mittel und Methoden, reinigen auch feine Gravuren oder Verzierungen und sorgen dafür, dass der Stein keine Schäden durch falsche Pflege erleidet.


Fazit
Ein gut gepflegter Grabstein bewahrt die Erinnerung und den Charakter eines besonderen Ortes. Mit fachgerechter Pflege und behutsamer Reinigung bleibt Naturstein über viele Jahre hinweg schön und würdevoll erhalten.
Franke Naturstein steht Ihnen dabei mit Erfahrung, Sensibilität und handwerklicher Kompetenz zur Seite – von der regelmäßigen Pflege bis zur professionellen Reinigung.
FAQ zu Grabsteinpflege
Kann ich einen Grabstein selbst reinigen?
Ja, jedoch nur mit geeigneten, nicht aggressiven Mitteln. Chemische Produkte oder Hochdruckreiniger sollten vermieden werden.
Was kostet eine professionelle Grabsteinreinigung?
Die Kosten richten sich nach Größe, Steinart und Verschmutzungsgrad. Wir beraten Sie gern individuell.
Welche Reinigungsmittel dürfen bei Naturstein verwendet werden?
Bei Granit ausschließlich neutrale oder spezielle Natursteinreiniger. Marmor nur mit Wasser und gewissen enzymhaltigen Mitteln reinigen. Danach Kann der Inhalt auf die Live-Seite. Also Inhalt tauschen
Wie lässt sich neuer Bewuchs verhindern?
Eine regelmäßige Reinigung und die fachgerechte Pflege des Steins helfen, den erneuten Bewuchs zu verlangsamen. Auf Imprägnierungen sollte - je nach Steinart - verzichtet werden.


